Wir sind die Faroldinger.

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der Geschichte und möglichen Lebensweise der Alamannen.

 

Die Alamannen bilden zusammen mit den keltischen Helvetiern und Römern die Vorfahren der heutigen einheimischen Bevölkerung der Deutschschweiz. Auf ihren prägenden Einfluss ist es zurück zu führen, dass heute vom Rhein bis zu den Alpen Deutsch gesprochen wird. Viele unserer traditionellen Feste und Bräuche enthalten nach wie vor Elemente unserer alamannischen Ahnen; die bekannten Holzmasken oder die Maitannen sind noch immer vielen vertraut.

 

In Tracht und Schmuck orientieren wir uns an Grabfunden vom 3. bis ins 7. Jahrhundert n.u.Z. und versuchen, Tradition und Lebensweise der Alamannen zu verstehen und zu leben. Unsere Tracht-Rekonstruktionen sind vorwiegend Grabfunden aus der Schweiz nachempfunden (siehe Tracht/Rekonstruktion). Doch historische Authentizität drückt sich für uns nicht nur in Gewand und Schmuck aus, sondern vielmehr in der Art und Weise, traditionelle Werte zu leben und in unsere moderne Gesellschaft zu integrieren. Die Bindung zum Wald und der Natur war und ist für alle Urvölker dieser Erde die Lebensgrundlage, die sie ernährt und heilt. Dieser Gedanke fliesst in unsere Arbeit mit ein und bildet die Grundlage für Jahreskreis- oder andere Feste. 

 

Alle Lebewesen sind gleichwertig. Wir richten uns nach diesem Gedanken, leben mit Bedacht und Rücksicht auf die Natur und die Gemeinschaft. Wir distanzieren uns bewusst und konsequent von jeglichem rassistischen, völkischem und nationalistischem Gedankengut, sowie anderen politisch orientierten extremistischen Bewegungen. Als Gruppe sind wir unpolitisch und lassen uns nicht zu Diskussionen oder Stellungnahmen im politischen Sinne verleiten. Wir sind Hüter der Menschlichkeit und respektieren die Lebewesen und Völker dieser Erde.

In unseren Lagern gilt das Gastrecht; Sie sind also jederzeit herzlich willkommen und eingeladen.