Die Pflanzenfärbung erfreut sich einer jahrtausendealten Tradition.

Es wurde mit natürlichen (heute fast nur noch mit synthetischen Farbstoffen) gefärbt. Als Farbstoff verwendete man Blüten, Wurzeln, Rinde, Flechten, Blätter oder Früchte (Krappwurzel, Birkenblätter, Färberwaid usw.) Farbe kann aber auch von Tieren stammen wie zum Beispiel der Schildlaus.

Das Garn oder das textile Gewebe aus  tierischer Faser wird erst nach dem Waschen gefärbt, da ungewaschene Wolle den Farbstoff meist nicht gut annimmt und beim Waschen abfärben kann. Damit die Wolle licht- und waschecht wird, muss sie bei den meisten natürlichen Farbstoffen vor dem Färben gebeizt werden. Pflanzengefärbte Produkte können ihre Farbe mit der Zeit verändern oder verblassen. 

Unsere Trachten und Gewandungen sind natürlich gefärbt. Auch unsere Ware, die wir zum Verkauf herstellen, ist zum grössten Teil mit Pflanzen gefärbt. 

 

                                                                                                                                                                                    (Bild: Dochtwolle, gezwirnte Wolle und Seidentuch gefärbt mit Indigo, Krapp, Zwiebelschalen, Wallnuss, und Goldrute)


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